

Imagine being so fucking comfortable with who you are that you don't even think about it anymore.
Du sagst, was du denkst. Du weißt, was du willst. Du kannst andere Menschen verstehen, ohne dich selbst dabei infrage zu stellen.
Und all die Dinge, die sich früher so unglaublich kompliziert angefühlt haben, sind plötzlich einfach Teil deines Lebens.
That's a whole different way of living.

Ich spürte schon früh, wie lebendig meine innere Welt war.
Doch sie schaffte es nur selten bis in meine Entscheidungen, meine Beziehungen und mein Leben.
Es gab so vieles in mir, das ich sagen, fühlen und leben wollte.
Und gleichzeitig fragte ich mich:
Ist das berechtigt?
Bin ich zu viel?
Erwarte ich zu viel?
Ist das überhaupt möglich - für mich?
Und während ich die Antworten in noch mehr Psychologie und Nervensystemarbeit suchte, wurde ich verdammt gut darin, mich selbst, andere Menschen und unsere Dynamiken zu verstehen.
Ich konnte meine Gefühle regulieren, die Perspektiven anderer nachvollziehen und selbst für Situationen, die sich für mich eigentlich nicht gut anfühlten, noch richtig gute Erklärungen finden, warum ich trotzdem bleiben sollte.
Because I could handle it.
Because I was so fuckin capable.
Und so fuckin mental und emotional erschöpft.
Ich konnte Stunden damit verbringen, über Entscheidungen nachzudenken, Gespräche in meinem Kopf durchzuspielen und versuchen herauszufinden, was jetzt eigentlich fair oder angemessen wäre.
Und während ich damit beschäftigt war, alles "richtig" zu machen, passierte so vieles von dem, was ich eigentlich wollte, nie.
Ich wollte, dass es sich endlich genauso selbstverständlich anfühlte, ich selbst zu sein, wie es bisher immer nur in meiner Vorstellung möglich gewesen war.
Ich wollte nicht länger nur reflektiert, reguliert und verständnisvoll sein.
Ich wollte fuckin lebendig und atemberaubend echt sein.

Es darf sich verdammt gut anfühlen, du zu sein.
Stell dir vor, du weißt, was du willst. Und brauchst keine verdammt gute Begründung dafür, es dir zu erlauben.
Du sagst, was du wirklich denkst.
Und während du früher noch stundenlang überlegt hättest, wie das wohl angekommen ist, bist du längst wieder mit den Dingen beschäftigt, die du liebst.
Du hörst eine andere Meinung, kannst sie sogar nachvollziehen. Und trotzdem fühlt es sich so fucking gut an, bei deiner eigenen zu bleiben.
Du triffst Entscheidungen, die nicht jeder verstehen muss. Manchmal sind sie exciting, manchmal unbequem. Aber du weißt, dass du genau das willst.
Und das ist für dich Grund genug.
Was sich früher nach einer riesigen Sache angefühlt hat, wird irgendwann einfach selbstverständlich.
Du vertraust dir selbst.
Deinen eigenen Entscheidungen. Deinen Wünschen. Der Frau, die du bist.
And damn, you enjoy being her.
